Mit großem Respekt an die neue Aufgabe

Bundeskanzler Friedrich Merz hat mich gebeten, das Bundesgesundheitsministerium zu übernehmen. Ich habe zugesagt – mit großem Respekt, aber auch mit Überzeugung.

Vor gut einem Jahr hätte ich das noch anders beantwortet. Damals galt meine ganze Kraft einem Versprechen aus dem Wahlkampf: der Abschaffung des Bürgergelds. Deshalb bin ich Generalsekretär geblieben und habe zugleich als Fraktionsvize für Arbeit und Soziales zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus der Bundestagsfraktion die Grundsicherung neu aufgestellt. Heute ist das Bürgergeld Geschichte, die neue Grundsicherung steht.

Zugleich durfte ich seit über einem Jahr die Gesundheitsthemen im Koalitionsausschuss mit verhandeln und dabei nochmals nachdrücklich sehen, wie groß der Reformdruck ist.

Das Gesundheitsministerium ist zu einem der zentralen Reformressorts dieser Regierung geworden. Denn eines müssen wir uns ehrlich eingestehen: Wir haben eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, aber eben nicht eines der besten. Das muss sich ändern.

Nina Warken hat die ersten großen Reformschritte eingeleitet. Daran will ich anknüpfen und weitermachen. Einfach wird das nicht, da mache ich mir nichts vor.

Ich weiß, dass ich mich in viele Themen noch tiefer einarbeiten muss. Aber ich traue mir das zu – und ich danke allen für den  Zuspruch der vergangenen Tage.

Jetzt geht es an die Arbeit!


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