Zuhause

Eines beeindruckt mich am Paderborner Land immer wieder: Wer hier geboren oder aufgewachsen ist, der bleibt. Und wer eine Zeit lang woanders gelebt hat, der kommt sehr häufig wieder zurück. Vielleicht könnte man sagen: Der Westfale hat tiefe Wurzeln.

Ich mag die Offenheit, mit der wir uns hier begegnen. Wir sagen uns die Meinung ins Gesicht – und können hinterher doch wieder ein Bier zusammen trinken. Außerdem schätze ich die Bodenständigkeit der Menschen. Loyalität, Gemeinschaft und Tradition spielen bei uns eine große Rolle. Das verbindet.

Manchmal werde ich gefragt, was mein Antrieb ist. Für mich ist das ziemlich klar: Ich will etwas bewegen. Und wer in der Politik wirklich etwas bewegen will, braucht die Leidenschaft, sich für andere Menschen einzusetzen. Anders geht es nicht. Dürfte ich aber nur eine einzige Fähigkeit benennen, von der ich glaube, dass ein Politiker sie haben sollte, so wäre es wohl das Zuhören. Nur wer zuhört, erfährt, was andere bewegt. Und wer weiß, was andere bewegt, kann selbst etwas bewegen.

Mit möglichst vielen Menschen in ein ehrliches Gespräch zu kommen, ist für mich deshalb das A und O der Politik. Ich habe in den vergangenen Jahren an mehr als 100 Küchentischen gesessen, tausende Telefonate geführt, unzählige Mails beantwortet und viele Bürger aus meiner Heimat in unserer Bundeshauptstadt begrüßt. Für mich ist und bleibt dieser Kontakt mit den Menschen meiner Heimat das Herzstück meiner Arbeit.

Paderborner sprechen Klartext

Und das sind unsere Gemeinden:

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